CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH
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Jens Remmers

Head of Treasury & Investor Relations

Umweltschutz

Umweltschutz entlang der gesamten Lieferkette

Da CHEPLAPHARM keine eigenen Produktionsanlagen besitzt, schätzen wir unser eigenes Umweltrisikoprofil als gering ein. Der direkte ökologische Fußabdruck (z. B. Treibhausgasemissionen nach Scope 1 und 2, Stromverbrauch, Wasserverbrauch) ist deutlich geringer als bei anderen Unternehmen der Pharmabranche.

Auch wenn wir erst am Anfang der systematischen Erfassung unseres ökologischen Fußabdrucks stehen, wollen wir nachhaltigkeitsrelevante Überlegungen zukünftig noch wesentlich stärker in unser unternehmerisches Handeln integrieren. So bauen wir aktuell ein Umwelt- und Energiemanagementsystem auf, das 2023 nach ISO 14001-zertifiziert werden soll. Dieses sieht neben der Identifikation und Kontrolle unserer Umweltauswirkungen auch die messbare Verbesserung unserer Umweltverträglichkeit vor.

2021 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch der CHEPLAPHARM 65 %.

Der wesentliche Energieträger für unsere Wärmeversorgung ist Gas, aus dem wir 90 % unseres Bedarfs decken.

Wir sind uns jedoch bewusst, dass wir eine Verantwortung für hohe Umweltstandards in unserer Lieferkette (Herstellung pharmazeutischer Produkte) tragen und haben daher begonnen, umfassende Daten von unseren Lieferanten zu sammeln.

Unsere Umfragen haben ergeben, dass die Umweltbilanzen der Unternehmen unserer Lieferkette mitunter stark variieren, was primär auf die große Spreizung ihrer Umsatzvolumina zurückzuführen ist. So arbeiten einzelne Unternehmen bereits CO₂- neutral, haben ihre Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Quellen umgestellt und ihre Schadstoffemissionen weitestgehend reduziert. Insgesamt konnten wir feststellen, dass im Jahr 2021 mehr als zwei Drittel der Unternehmen unserer Lieferkette, die unsere Fragen beantwortet haben, ihre Elektrizität zu mindestens 20 % aus erneuerbaren Quellen bezogen haben. Für die verbrauchte Heizenergie erreichte ein Drittel aller Unternehmen unserer Lieferkette diese Quote. Mehr als 40 % der befragten Unternehmen haben darüber hinaus konkrete Ziele zur Reduktion des Elektrizitätsverbrauchs definiert, während mehr als ein Fünftel aller Unternehmen vergleichbare Ziele auch für die verbrauchte Heizenergie verfolgt. Die konkreten Maßnahmen werden von 40 % aller der Unternehmen unserer Lieferkette schon jetzt beispielsweise durch die Umsetzung ISO 50001 zertifizierter Energie-Management-Systeme sichergestellt. Maßnahmen zur Energieeinsparung reichen dabei vom Umstieg auf LED-Lampen bis hin zu umfangreichen Sekundärnutzungsmaßnahmen der verbrauchten Energie. Ein Unternehmen erzeugt seine Heizenergie beispielsweise fast ausschließlich aus der durch die in der Produktion entstehende Abwärme. 

Das professionelle Management von Abfällen ist in der pharmazeutischen Produktion von hoher Relevanz. Mit Blick auf unsere Nachhaltigkeitsbilanz haben wir dabei insbesondere die Verursachung toxischer Emissionen und pharmazeutischer Abfallprodukte identifiziert. Dabei betrachten wir speziell gefährliche Bestandteile, die sich im Abwasser gelöst haben, und gesondert zu entsorgende Produktionsabfälle. Unsere Befragungen ergaben, dass aktuell mehr als 60 % unserer Zuliefererunternehmen ein Abfall-Management-System implementiert oder in der Planung haben. Weiterhin gaben zwei Drittel der antwortenden Zuliefererunternehmen an, zur fachgerechten Entsorgung und Vermeidung vorrangig toxischer Abfälle auf ein System zur Entsorgung giftiger Abfälle zurückzugreifen, welches beispielsweise durch ISO 14001-zertifiziert ist. Insgesamt streben wir an, eine durchgehende und kontinuierliche Zertifizierung unserer gesamten Lieferkette zu etablieren. 

Umwelt-Spotlight

An unserem Hauptunternehmenssitz in Greifswald selbst haben wir positive direkte Umweltauswirkungen vor allem beim Neubau oder bei der Renovierung von Gebäuden erzielt. Der Bau einer Photovoltaik-Anlage sowie die Installation von Ladestationen für E-Fahrzeuge auf dem Gelände sind nur einige Beispiele dafür, dass wir unsere Verantwortung ernst nehmen.


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